Der Schulbesuch wird im gesamten Einzugsbereich der Stadt Bochum für alle Schülerinnen und Schüler durch Schulbusverkehr ermöglicht. Auch für die Kinder der Offenen Ganztagsschule ist nachmittags eine Rückfahrt durch Kleinbusse und Taxis organisiert.

Das Kind besucht zunächst die Schuleingangsphase.

Sie gliedert sich in  folgende drei Klassen:

 

Eingangsphase 1 (EP 1)

Eingangsphase 2 (EP 2)

Eingangsphase 3 (EP 3).

 

  • Alle Schülerinnen und Schüler werden zunächst in die EP 1 eingeschult. Innerhalb von 6 - 8 Wochen wird ein individueller Förderplan erstellt.
  • Auf der Grundlage des Förderplans wird mit den Eltern die voraussichtliche individuelle Verweildauer vereinbart.
  • Diese beträgt in der Regel drei inhaltlich aufeinander aufbauende Schuljahre, kann aber auch die gesamte Grundschulzeit andauern (Klassen 3 und 4).

 

Ziel ist es, Entwicklungsrückstände in allen grundlegenden Bereichen aufzuholen, die zur Sprachentwicklung beitragen: Bewegung, Wahrnehmung, Konzentration, Arbeits- und Lernverhalten.

Die Schule arbeitet nach den Lehrplänen der Grundschule.

 

8 bis 17 Kinder lernen in einer Klasse. Die Unterrichtsinhalte und Methoden werden durch besonders ausgebildete Lehrer/innen auf den jeweils vorliegenden individuellen Förderbedarf abgestimmt und in Förderplänen dokumentiert. Der besonders wichtige, aber für diese Kinder erschwerte Erwerb der Schriftsprache wird mit vielfältigen Aktivitäten, beispielsweise durch die Verbindung mit rhythmisch-musikalischer Erziehung, mit darstellenden Spielformen und durch die Kombination von Bewegung, Handeln und Sprache gefördert.

 

Ein großes Anliegen der pädagogischen Erziehung ist die Persönlichkeits- und Sozialentwicklung der Kinder. Ihre eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit kann zu Hemmungen, mangelndem Selbstwertgefühl oder auffälligem Verhalten führen. Für weitere Informationen und zur Beratung stehen wir gerne zur Verfügung.

 

In Ergänzung zum Klassenunterricht erhalten die Kinder Einzel- oder Kleingruppenförderung. Diese bezieht sich u.a. auf Nachentwicklung früherer Sprachphasen, Anbahnung und Festigung von Lauten, spezielle Hörschulungen sowie Atem- und Entspannungsübungen.

Die Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache ist eine Durchgangsschule. Dies bedeutet, dass für die Kinder der Wechsel in eine Grundschule zu jedem Zeitpunkt möglich ist, sofern der sonderpädagogische Förderbedarf nicht mehr so umfangreich ist. Auch ein Wechsel aus einer Grundschulklasse zu unserer Schule ist möglich. Dazu ist ein entsprechender Antrag der Eltern notwendig.

 

Im Anschluss an das 4. Schuljahr der Brüder-Grimm-Schule besucht ein Kind entweder

  • eine weiterführende Schule (Hauptschule, Realschule, Sekundarschule, Gymnasium, Gesamtschule) oder, falls noch weiterer Förderbedarf besteht
  • die Sekundarstufe I der Förderschule Förderschwerpunkt Sprache. Für Bochum ist das die Hasselbrinkschule

Selten gibt es einen Wechsel an eine andere Förderschule.